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Montag, 5. September 2016

Land in Sicht!!

Hallo,

heute geht's weiter in der Geschichte mit dem Grundstück. Wir hatten noch von einem rund 850 qm großem Grundstück gehört, welches in unserer Wunschumgebung zum Verkauf stand. Es befand sich ein paar Straßen weiter von dem, welches wir eigentlich haben wollten, zwei Familien zu ihrem unverhofften Glück verhalfen und somit unerwartet und ungewollt einen Familienzwist hervorgerufen hatten. Dieses Grundstück auf jeden Fall war aber schon bebaut. Da stand ein altes, verlassenes und marodes Haus drauf. Weil eben dieses Haus drauf stand,  hatten wir uns das Grundstück nicht weiter angesehen. Der Eigentümer wollte aber nun das haus abreißen lassen und das Grundstück verkaufen. Aufgrund des noch zu verrichtenden Abrisses,welches der neue Besitzer übernehmen sollte, war das Grundstück auch günstiger zu haben als andere Grundstücke in der Umgebung und Größe. Wir informierten uns über Abrisskosten. Da diese grundsätzlich pro Quadratmeter berechnet werden, aber noch zusätzliche Kosten wegen Asbest oder andere Sonderabfälle hinzukommen, gibt es nur ungefähre Werte. Als wir vom höchsten Wert ausgingen, lagen wir mit den Kosten zusammengerechnet mit dem Grundstückspreis bei etwa 2.000 Euro mehr. Das ging in Ordnung. Also kamen wir ins Gespräch und vereinbarten einen Termin für Besichtigung bzw. Vorabbegehung, um zu sehen,ob der Boden denn auch noch baufähig war und ob sonst alles gut war, damit wir nicht in eine Falle tappten. Warum? Ich hatte trotz des guten Angebots ein komisches Gefühl bei dem Grundstücksbesitzer. Naja, keine näheren Ausführungen, will ja niemanden beleidigen, aber er war mir nicht ganz koscher, muss ich sagen. Ich wollte einfach auf Nummer sicher gehen. Sophie meinte, ich würde übertreiben, aber, wie man so schön sagt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wir suchten uns einen Geologen, der uns ein Gutachten mit Bodenprobe und allem Drum und Dran erstellen sollte. Warum Geld ausgeben vor dem Kauf? Glaubt mir, es ist gut investiertes Geld. Wenn sich später zum Beispiel herausstellt, dass an der Stelle früher mal ein Steinbruch war oder schlimmeres: Irgendwelche Blindgänger oder Aschereste, kann alles sein. Nachher gibt es Probleme mit dem Bau und im schlimmsten Fall ist das Grundstück überhaupt nicht für den bau geeignet und dann? Dann sitzt man mit einem Grundstück ohne Haus und kann nichts weiter damit anstellen. Daher waren die 1.000 Euro schon vollkommen in Ordnung.

Am Tag des Bodengutachtens kam dann der Geologe und sprach mit uns alles ab. Dann kam eine große Maschine, mit der die Probe durchgeführt wurde. Alles lief reibungslos ab. Der Geologe erklärte uns, was genau untersucht wurde und wie lange das Gutachten auf sich warten lassen würde. Wir informierten den Verkäufer des Grundstücks darüber und vereinbarten einen weiteren Termin nach dem Eintreffen des Gutachtens.
Nun musste das ja aber auch irgendwie finanziert werden. Wir trafen uns nochmal mit unserem Berater von Elbe-Haus und baten um einen ungefähren Preis des Hausbaus plus Puffer. Nähere Kosten würden ja erst nach der Kosten-Detailbesprechung genannt werden können. Mit dem Schriftstück gingen wir dann zu einer der zwei Banken, die für uns infrage kamen und machten mit dem Grundstückspreis und den Abrisskosten eine Kreditanfrage. Dieser gab uns ein OK. Also von seiner Seite aus sollte es definitiv klappen, die Kreditanfrage wurde vorbereitet und abgeschickt. Von der Seite aus schon mal ein wenig Sicherheit, naja... erstmal alles schriftlich haben.

2 Wochen später war das Bodengutachten da und es sah alles gut aus. Also konnten wir zum Besitzer des Grundstücks und den Kauf abwickeln. Die Finanzierung war auch Gott sei Dank durch. Ich hoffte nur, dass das alles auch reichen würde. Als wir dann auf dem Weg zum Grundstücksverkäufer waren, erhielten wir plötzlich einen Anruf. Es waren beide Geschwister, die zusammen ihren Urlaub verbrachten. Scheinbar hatten sie sich wieder versöhnt. Sophie machte auf Lautsprecher und da hörten wir's. Sie hatten sich zu unseren Gunsten geeinigt. Ich konnte meinen Ohren nicht trauen und musste erst mal rechts ranfahren. Wir diskutierten mit ihnen und fragten gefühlt 10 mal nach, ob wir das Grundstück auch tatsächlich kriegen würden. Sie sagten JA. Es war unglaublich. Sophie erzählte ihnen, dass wir gerade auf dem Weg zum Grundstückskauf waren. Sehr erleichtert darüber, dass sie uns doch noch rechtzeitig angerufen hatten, fragten sie, ob wir noch Interesse hätten. Tss, was für eine Frage!! Klar hatten wir, aber zu welchem Preis? Und würden wir auch die Sicherheit haben, dass wir es auch definitiv kriegen würden? Schließlich gehörte das Grundstück denen noch nicht mal offiziell. Die Sache mit dem Notar war noch nicht durch. Wir dachten uns daher erstmal eine Ausrede aus und verschoben den Termin mit dem anderen Grundstücksbesitzer. Auch wenn das fies war. Wir wollten schließlich nichts unversucht lassen, um an unser Traumgrundstück zu kommen. War zwar riskant, ja, aber hätte sich gelohnt. Vom Preis her würden die Geschwister sogar etwas weniger nehmen. Aber darauf kam es nicht an. Wir fuhren zu den Geschwistern in den Norden und besprachen alles bei einem Tässchen Kaffee und einem Stück Kuchen. Von ihnen bekamen wir auch eine schriftliche Bestätigung, dass wir auf jeden Fall das Kaufrecht des Grundstücks hätten. Wie sie das alles geklärt hatten wollten wir gar nicht wissen, ging uns ja auch nichts an, aber dass wir es kriegen würden, stand nun fest. Frage war nur, ob sie die Erbrechte zugesprochen kriegen würden...

Dazu nächstes Mal mehr

Dienstag, 30. August 2016

Inneneinrichtung

So ihr lieben,

nach einer ausführlichen Beschreibung des Hauses von außen ist die Inneneinrichtung, Raumplanung, Größe und alles weitere dran. Aaaalsooo: Wir wollten ein großes Haus, damit auch genug Platz für Stauraum, Kinder und generell für die Zukunft gewährleistet war und wir nicht eventuell noch ausbauen müssten. Ein Ausbau sollte trotzdem noch möglich sein. Ellie und Lukas sollten nun auch endlich getrennte Zimmer bekommen, obwohl sie an sich gut miteinander klar kamen. Aber Ellie ist nunmal typisch Mädchen und Lukas typisch Junge. Was heißt nun typisch? Ellie wollte ihr Zimmer unbedingt rosa-weiß haben, mit Himmelbett, Postern von Lieblingssängerinnen und -sängern, viel Platz zum Basteln und vielen Kissen und Puppen und so was. Natürlich alles in rosa, pink, lila und weiß. Lukas hingegen wollte viel Platz für seine Dinosaurier-Sammlung. Er liebt Dinosaurier. Er wollte ein hohes Bett mit Leiter und, naja ein Abenteuerspielzimmer. Er sollte ein richtiges Kinderzimmer mit viel Spielsachen und Klettermöglichkeiten. Später wird er dann ein neues Jugendzimmer bekommen, wenn er dann so weit ist, während Ellie ja jetzt schon ein Jugendzimmer bekam. Zu dem Zeitpunkt war sie ja schließlich schon 6 und Lukas "erst" 3 Jahre alt. Ein drittes Kind wollten wir nicht mehr, aber dafür noch ein Arbeitszimmer für Sophie und mich. Dieser sollte auch groß genug für uns beide sein. Also insgesamt sollten es 5 Zimmer werden: 2 Kinderzimmer, 1 Schlafzimmer, 1 Wohnzimmer und 1 Arbeitszimmer.Alle Zimmer sollten auf jeden Fall groß genug sein. Unsere Kinder würden ja noch wachsen und dementsprechend auch genug Platz für alles haben. Fangen wir mal im Erdgeschoss an: Eine große Diele soll von der Haustür direkt einladen und großzügig gebaut sein, sodass Platz für eine anständige Gaderobe, Sitzmöglichkeit, Stauraum für Jacken, Mäntel, Schuhe Regenschirme und Co. sowie für Spiegel und andere Sachen bietet. Da hatten wir uns in etwa 10 qm vorgestellt. Die Diele sollte in einen langen Flur übergehen, durch den man in die jeweiligen Zimmer gelangt. Das Wohnzimmer ist 25 qm groß. Das bietet viel Platz für Fernseher und Anlagen, eine große tiefe Couch in U-Form, Kommoden, Bücherregale und sonstiges. Wir wollten, oder besser gesagt Sophie wollte, schon immer mal einen schönen steinernen Holzkamin besitzen. Sie stellte sich immer vor, wie wir an einem verschneiten Tag vor dem Kamin sitzen, ein Gläschen Rotwein trinken und unsere Zweisamkeit oder auch Viersamkeit genießen. Der sollte auch irgendwie Platz finden. Diesbezüglich mussten wir dem Architekten und unserem Elbe-Haus-Berater abklären, inwieweit sich das mit dem Haus vereinbaren ließe und was es denn kosten würde. Aber dazu später mehr in der Kosten-Detail-Besprechung. Die Küche sollte mindestens 20 qm groß sein, damit sie Platz für eine große Einbauküche mit Insel bietet und damit alle Leute, auch wenn mal Gäste da sind Platz darin finden, ohne sich gegenseitig auf die Füße zu treten. Unser Essbereich sollte zwischen Wohnzimmer uns Küche liegen aber schon getrennt. Nicht unbedingt mit Wänden, sondern zum Beispiel durch Ecklage oder so. Der Architekt bot uns an, eine Art Durchgang von Küche ins Esszimmer zu schaffen und diesen in eine Eckposition zu bringen, durch den man dann ins Wohnzimmer gelangt, also ums Eck'. Das fanden wir gut. Das Haushaltszimmer wäre dann auf der anderen Seite und rund 12 qm groß. Das sollte vollkommen reichen, um Waschmaschine, Trockner, Schränke für Haushalt- und Reinigungsmittel sowie Staubsauger und sonstige Gerätschaften unterzubringen. Ein Gäste-WC sollte auch noch mit ins Erdgeschoss. Da würden rund 8 qm ausreichen. Platz für Waschbecken, Toilette und vielleicht noch eine Dusche. Zudem sollte noch ein Gästezimmer eingebaut werden. Da wir oft Besuch haben und auch Verwandtschaft aus der Ferne, die sicherlich nicht nur für einen Tag anreist, war das eine gute Idee. Vorher mussten sie im Wohnzimmer auf dem Boden schlafen (in der Wohnung). Nun zum Obergeschoss: Vom Flur aus geht eine schöne zweiviertelgewendelte, weiße Treppe mit Stufen aus dunklem Holz und einem Geländer bestehend aus weißen rustikalen Geländerstäben und einem Handlauf ebenfalls aus dunklem Holz. Unter der Treppe würde so noch eine kleine Abstellkammer entstehen. Die Treppe führt zum offen ausgebautem Obergeschoss in den Flur. Der Flur sollte dann um die 4 Meter lang und 2 Meter breit sein, also 8 qm. Das bietet zusätzlichen Stauraum. Die beiden Kinderzimmer sollten ebenfalls so um die 20 qm groß sein. Ich finde, das reicht vollkommen für sie. Das Schlafzimmer sollte ein wenig größer werden. Wir wollten ein 2x2 Meter Boxspringbett mit Nachttischen auf beiden Seiten und einer Kommode vor dem Bett. Dann sollte noch genug Platz für einen 2x3 Meter Schrank und zur freien Bewegung sein. In unserem Schlafzimmer in der Wohnung konnten wir uns kaum fortbewegen. Wir hatten extra einen Schrank mit Schiebetüren, damit wir diese auch aufkriegen konnten. Zwischen Bett und Schrank waren gerade einmal 15 cm Platz. Raum für Nachttische hatten wir auch nicht, geschweige denn für einen Fernseher. Wir konnten uns nicht frei bewegen und fühlten uns dementsprechend auch nicht so wohl dort. Wir gingen da wirklich immer nur zum Schlafen rein. Mit dem neuen Schlafzimmer sollte alles anders werden. Dort sollte ein Fernseher an die Wand, ein großer :P Wir wollten Teppiche, Schaukelstuhl als Leseecke mit einem Schminktisch für Sophie und Stauraum für ihren Schmuck und ihr Schminkzeug. Daher dachten wir da auch so an 25 qm.
Also ich erzähle mal kurz, wie und wo alles ist, wenn man durch das Haus läuft. Man kommt durch die Haustür rein. Da ist die Diele auf der linken Seite ist der Haushaltsraum. Von dem aus kommt man in die Garage. 3 Meter vor einem, auf der linekn Seite, ist die wunderschöne Wendeltreppe, die nach oben führt. Man geht durch den Flur und da, wo die Treppe anfängt, ist auf der rechten Seite der Eingang zur Küche Von der Küche gelangt man in den Essbereich im Wohnzimmer. Am Ende des Flurs ist die Tür zum Wohnzimmer. Geradezu ist der Eingang ins Gästezimmer mit dem Gäste-WC. Geht man dann die Treppen hoch, ist der Flur an der Grenze mit den schicken weißen Geländerstäben und dem dunkelbraunen Handlauf versehen. Steht man nun im Flur mit der Treppe hinter sich, ist direkt auf der linken Seite der Eingang zu einem der beiden Kinderzimmer. Vor einem ist die Tür zum Badezimmer. Weil wir das in den amerikanischen Filmen und Serien so toll finden, dass die Bäder sich im Zimmer befinden, wollten wir auch eine Tür vom Schlafzimmer aus, die ins Bad führt. Dann hatten wir da noch die wunderschöne Glasfront als Ausgang zum Balkon. Auf der anderen Seite des Schlafzimmers ist der Eingang zum Arbeitszimmer. Da hier eh kein anderer rein sollte, war das Zimmer vom Flur aus nicht begehbar. Am anderen Ende des Flurs ist das andere Kinderzimmer.

Beim nächsten Mal dann mehr zum weiteren Verlauf der Geschichte.